Engagement

ein blog von stefan söhngen.

Andere unterstützen, Projekte ins Leben rufen, eigene Erfahrungen einbringen, gute Ideen voranbringen – etwas machen, unternehmen, aktiv sein!
Für Bürger und mit Bürgern eine weltanschauliche Verbundenheit in Frankfurt am Main schaffen, das ist engagement.jetzt.
Frei nach Kennedy: „Frage nicht, was die Gesellschaft für Dich tun kann, sondern, was Du für die Gesellschaft tun kannst!“
Konkret nach Volker Boufier: „Bewohner zu sein, macht einen noch nicht zum Bürger – dazu braucht es Engagement.“

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Working Moms: Ein Workshop für die Großen und die Kleinen

„Was denken meine Kinder eigentlich, was ich den ganzen Tag mache?“ Diese Frage, die sich die meisten Mütter tatsächlich mehrmals am Tag stellen, ist Thema des Workshops „Working Moms“ für berufstätige Mütter und deren Kinder, zu dem das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Mazars für den 27. Oktober 2017 in CODE Frankfurt eingeladen hat. Ein überraschendes Format, das es so noch nicht oft gegeben haben dürfte…

Wie erkläre ich meinem Kind das, was ich den ganzen Tag mache?

Erwachsene verbinden ihre Arbeit mit Prestige, Kindern ist das egal. Was tun Mama und Papa eigentlich, wenn sie nicht auf mich aufpassen? Sehr beliebte Antworten der Kinder sind Fernsehschauen, Telefonieren oder Staubsaugen. Hoch im Kurs stehen auch Einkaufen gehen, klingt nach Shoppen, meint aber in der Realität Mineralwasserkistenschleppen – zumindest in den Schilderungen des Nachwuchses. Wer oft auf Dienstreisen weilt, den wähnen die Kinder im Dauerurlaub. Kein Wunder, die Eltern fliegen ja los, wie in die großen Ferien.

Ein Workshop für Mütter und Kinder!

Unter fachgerechter Anleitung von Experten werden neben diesem Thema auch mögliche Rollenmuster diskutiert sowie die Frage nach dem eigenen Anspruch an Beruf und Privatleben und dem Umgang mit daraus resultierendem Stress. Die Ergebnisse dieser lebendigen Runde könnten überraschen und sicher motivierend für alle anwesenden Mütter sein, die täglich den Spagat zwischen Kids und Management-Ebene meistern. Auch die Kinder erarbeiten die Themen unter kindgerecht künstlerischer Anleitung.

Informationen und Anmeldung: http://www.mazars.de/Home/Medien-Events/Veranstaltungen/Workingmomscan-do.

Workshop „Working Moms“
mit Moms#Corner und Kids#Corner

Termin:                Freitag, 27. Oktober 2017, 13-16 Uhr
Ort:                       CODE Frankfurt, Goetheplatz 9-11, 60313 Frankfurt am Main
Kontakt:              Jade Ebelt, Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG, jade.ebelt@mazars.de.

„Kleider machen Leute“ – Kunstprojekt für den guten Zweck

Ohne sie geht nichts: Fliesenleger, Dachdecker, Schornsteinfeger oder Wurstverkäufer sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ohne diese Arbeiten im „Maschinenraum“ funktionieren weder Stadt noch Gesellschaft. Professionelles Handwerk oder kundenfreundliche Dienstleistungen machen unser aller Leben einfacher und angenehmer. Trotzdem fehlt es oft an Anerkennung und Respekt für diese Tätigkeiten und Berufsfelder. Die mangelnde Anerkennung zeigt sich nicht nur auf dem Gehaltszettel, sondern auch oft in der fehlenden öffentlichen Wertschätzung.

Kunstprojekt soll mehr Wertschätzung schaffen

Das wollen die Initiatoren des Projekts „Kleider machen Leute“ ändern: Der Frankfurter Maßkonfektionär und Herrenausstatter Stephan Görner, PR-Fachmann Sven Müller und Fotograf Nikita Kulikov setzen mit der Fotoserie „Kleider machen Leute“ auch 2017 wieder ein Dutzend Menschen in Szene, die Berufe ausüben, die allesamt eine größere öffentliche Wertschätzung erfahren sollten.  Diese 12 Personen werden an ihrem Arbeitsplatz in einem edlen Maßanzug ungewohnt in Szene gesetzt. Jeden Monat wird ein neues Foto publiziert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Ende des Jahres stehen 12 Frankfurter Menschen, die stellvertretend für viele einen Blickwinkel zeigen, den wir so vorher noch nicht wahrgenommen haben.

Kleider machen Leute/Foto: Nikita Kulikov Kleider machen Leute/Foto: Nikita Kulikov

Charity-Gala zugunsten der Leberecht-Stiftung

Die ungewöhnlichen Bilder werden dann am Samstag, den 11. November, bei einer festlichen Charity-Gala im Gesellschaftshaus des Palmengartens präsentiert und als Jahreskalender an die Gäste verteilt. Tickets für diese hochkarätige Veranstaltung kann man auf www.kleider-machen-leute.net erwerben. Die Veranstaltung zugunsten der Leberecht-Stiftung für Kinder in Not bietet auch dieses Jahr wieder ein tolles Programm: 3-Gänge-Menü, Tanzeinlagen, eine Modenschau und nicht zuletzt der Auftritt von Schlagerikone Marianne Rosenberg versprechen einen ereignisreichen Abend.

 

 

 

 

 

 

 

Ein interessantes Kunstprojekt, eine tolle Organisation und viel Engagement der Initiatoren für den guten Zweck: Daumen hoch für das Projekt „Kleider machen Leute“!

Joachim Deckarm bei der Montagsgesellschaft

Jo Deckarm und die „78er“ – oder: Über Freundschaft, die auch schwere Schicksalsschläge übersteht

Wir alle reden momentan ständig über „soziale Netzwerke“. Gemeint sind dabei meistens Silicon-Valley-Giganten wie Facebook, Twitter oder Instagram. Die Frage, wie sozial diese Netzwerke tatsächlich sind, wäre wahrscheinlich einen eigenen Blog-Beitrag wert. Was jedoch in der aktuellen Debatte ohne Frage oft vergessen wird, ist der Fakt, dass der Begriff „soziale Netzwerke“ auch vor der Erfindung des Internets schon eine Bedeutung hatte. Denn „soziale Netzwerke“ gibt es wahrscheinlich bereits seit es uns Menschen gibt: Familie, Freunde, soziale Unterstützungssysteme – das sind im besten Sinne des Wortes die eigentlichen „soziale Netzwerke“.

Jo Deckarm – vom „besten Handballer der Welt“ zum Pflegefall

Wie stark und hilfreich solche sozialen Netzwerke sind, zeigt die Geschichte von Joachim „Jo“ Deckarm. Denn für Deckarm veränderte sich am 30. März 1979 (fast) alles. Während eines Europapokalspiels des VfL Gummersbach in Tatabanya stürzte „Jo“ nach einem Zweikampf und schlug mit dem Kopf auf den Betonboden. Er verlor das Bewusstsein und wachte erst nach 131 Tagen aus dem Koma auf. Seither ist der „beste Handballer der Welt“, wie er von seinem Ziehvater und Ex-Bundestrainer Vlado Stenzel bezeichnet wurde, ein Mensch, der ständig Hilfe benötigt.

Von seinem schweren Unfall gezeichnet blieb Deckarm jedoch der Kämpfer, den man auch noch vom Spielfeld kannte. Obwohl er auf den Rollstuhl angewiesen ist, blieb er eine ausgewiesene Frohnatur. Ohne seine Mannschaftskameraden – insbesondere die 78er-Weltmeister – wäre das jedoch sicherlich nicht möglich gewesen.

Die 78er-Weltmeister – Alle für Einen

Denn die alten Mannschaftskameraden von Deckarm – darunter auch Ex-Bundestrainer Heiner Brand – vergaßen ihren besten Mann nicht. Auf vielfältigen Veranstaltungen sammelten sie Geld für den „Jo Deckarm Fonds“ und trafen sich auch darüber hinaus regelmäßig mit Jo. Die 78er präsentierten sich auch abseits des Spielfelds als funktionierende Mannschaft, als soziales Netzwerk. Auch bei einer Veranstaltung der Montagsgesellschaft im Jahr 2015 konnte man sich ein eindrückliches Bild von der nach wie vor engen Freundschaft von Brand und Deckarm machen.

Familie und Freunde – ohne diese Unterstützungssysteme geht es nicht

Die Geschichte von Jo Deckarm und den 78ern macht deutlich, wie wichtig Familie und Freunde sind – nicht nur, aber natürlich im Besonderen auch in „schweren Zeiten“. Man darf nicht vergessen, dass „Engagement“ sich nicht nur in der ehrenamtlichen Arbeit in Parteien, Kirchen oder Sportvereinen zeigt. Engagement für pflegebedürftige Familienmitglieder oder Freunde in Not ist mindestens ebenso wichtig – und sollte auch gesellschaftlich genauso anerkannt sein. Denn: Ohne diese Form der „sozialen Netzwerke“ wäre unsere Gesellschaft sehr viel ärmer!

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Neue Zahlen für Deutschland: Individueller und gesellschaftlicher Wohlstand wächst

Die Debatte um Ungleichheit, soziale Gerechtigkeit und Wohlstandsverteilung in Deutschland läuft im Wahlkampf-Jahr auf Hochtouren. Im Grunde streiten wir uns dabei um die Frage: Wie gut geht es uns in Deutschland? Während manche Deutschland kurz vor dem sozialen Abstieg sehen, rufen andere paradiesische Zustände aus. Beides stimmt nicht – die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer in der Mitte.

Neue Studie stimmt positiv: Wohlstand wächst

Neue Zahlen vom Marktforschungsinstitut IPSOS geben nun Anlass zur Hoffnung, dass das Glas dabei wohl eher „halb voll“ als „halb leer“ ist: Sowohl der individuelle als auch der gesellschaftliche Wohlstand in Deutschland sind 2016 weiter gewachsen. Das ist das Ergebnis der Dezember-Erhebung des Nationalen Wohlstandsindex für Deutschland (Ipsos NAWI-D), den Ipsos regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsforscher Opaschowski erhebt.

Fast jeder zweite Bundesbürger (49,5%) stuft seinen subjektiv empfundenen Wohlstand als hoch ein. Für jeden Dritten (33,5%) ist das Wohlstandsbefinden auf einem mittleren und für jeden Sechsten (17,0%) auf einem niedrigen Niveau. Auch beim gesellschaftlichen Wohlstand gibt es aus der Sicht der Bürger nennenswerte Verbesserungen. Aspekte wie „friedliches Zusammenleben mit seinen Mitmenschen“, „Bedeutung der Weiterbildung“, „Zusammentreffen mit anderen Kulturen“, sind für die Bürger stärker erfüllt als 2012.

Es geht immer noch besser

Diese Zahlen, die ja auch durch die hohen Beschäftigungszahlen gestützt werden, stimmen insgesamt positiv. Deutlich wird jedoch auch, dass es nach wie vor Dinge zu verbessern gibt: Der ökologische Wohlstand  bleibt nämlich auf dem niedrigen Stand von 2012. Nur eine Minderheit der Deutschen sagt, dass wir wirklich gut mit der Natur umgehen.

Auch Hans-Peter Drews von Ipsos äußert ein differenziertes Fazit: „Insgesamt ist die Entwicklung des Wohlstands für die Menschen in Deutschland aber, auch wenn sie ein wenig in Stocken gekommen ist, positiv. Die Politik sollte versuchen, den Personen zu helfen, denen es nicht gut geht. Sie machen immerhin 17 Prozent der Bevölkerung aus.“

Fazit: In Deutschland geht es uns – gerade auch im Vergleich mit dem Rest der Welt – sehr gut! Das dürfen wir in den aktuellen Debatten nicht vergessen. Das heißt aber natürlich nicht, dass es nicht auch noch besser sein könnte. (Politisches) Engagement ist deshalb weiterhin nötig, um zum Beispiel im Bereich der Ökologie in den nächsten Jahren stärkere Fortschritte zu machen.

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„Anne Frank-Tag“ in Frankfurt: Engagement für eine bessere Welt

„Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern!“

Anne Frank, 26. März 1944

 

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Gestern wäre sie also 88 Jahre alt geworden. Mit einem erstmalig stattfindenden „Anne Frank-Tag“ erinnerte die Stadt Frankfurt gestern an die jüdische Autorin und stellte dabei die mutige Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs ins Zentrum des Gedenkens. Veranstaltungen und Kunstaktionen in der Innenstadt sollten zum Nachdenken über „Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit“ anregen.

In Frankfurt aufgewachsen, wanderte Anne Frank 1934 mit ihrer Familie in die Niederlande aus, um den Nazis nach deren Machtergreifung zu entkommen. Ab 1942 versteckte sich die Familie Frank in dem mittlerweile berühmten Hinterhaus in Amsterdam, wo sie 1944 entdeckt und verhaftet wurde. 1945, kurz vor Kriegsende, wurde Anne Frank im KZ Bergen-Belsen von den Nazis ermordet.

Während ihrer Zeit im Hinterhaus schrieb Anne Frank über den Judenhass im Nationalsozialismus und den Krieg, über Ungerechtigkeit in der Gesellschaft und immer wieder über die Hoffnung, die Welt möge ein besserer Ort werden.

Dieser Wunsch, der sich auch in dem obigen Zitat äußert, muss heute als Mahnung und Aufforderung verstanden werden: Jeder und jede von uns kann und muss sich engagieren: Gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus. Für Menschlichkeit, für den Dialog, für ein friedliches Zusammenleben.

Der Anne Frank-Tag erinnert uns daran: „Nie wieder!“ – das ist und bleibt unsere Verantwortung.

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Britisches Engagement für Europa: Alle gegen May

Eigentlich lief für Theresa May alles perfekt. Nach dem Brexit-Referendum und dem Rücktritt von David Cameron wurde sie zur neuen Premierministerin Englands gewählt und inszenierte sich fortan erfolgreich als neue „Eiserne Lady“ des 21. Jahrhunderts. „Brexit heißt Brexit!“ und „Wir wollen einen harten Brexit!“ – das waren und sind ihre Slogans. Um sich ein starkes Mandat für harte Verhandlungen mit der EU zu sichern, rief sie die Briten kurz darauf – und drei Jahre früher als geplant – erneut an die Wahlurnen. Im Rücken hatte sie zu diesem Zeitpunkt Umfragewerte, die ihren Tories einen Vorsprung von bis zu 20 Prozentpunkten prophezeiten.

Pro-Europa-Engagement der Briten unterschätzt

Doch May unterschätze den Widerstand und das Engagement der Brexit-Gegner: Im Wahlkampf machten die EU-Sympathisanten aus der anstehenden Wahl eine erneute Brexit-Abstimmung. „Es geht um mehr als um Sitze einzelner Abgeordneten im Unterhaus, es geht um Europa!“ – das war die Message. Überall schlossen sich parteiübergreifende Allianzen zusammen, deren gemeinsames Ziel es ist, möglichst viele „EU-Freunde“ ins britische Parlament zu bringen.

Wahlkampf-Unterstützung für „EU-Freunde“

Ein Beispiel dafür ist die Bewegung „Best for Britain“ der ehemaligen Fondsbankerin Gina Miller. Die Brexit-Gegnerin sammelt zusammen mit Unterstützern Geld für die Kandidaten großer Parteien, die sich einer möglichst gütlichen Einigung mit der EU verschrieben haben. Die Kampagne soll Wähler motivieren, in Wahlkreisen, in denen sich Brexit-Hardliner mit EU-Sympathisanten ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, „taktisch“ abzustimmen – also im Zweifel unabhängig von der Parteizugehörigkeit den Abgeordneten zu wählen, der gegen einen harten Brexit ist. Mit ihrer Kampagne traf Miller offenbar einen Nerv, vor allem junger Briten. Aus dem ganzen Land meldeten sich Freiwillige, binnen weniger Tage kamen per Crowdfunding fast 360.000 Pfund für Millers Kampagne zusammen.

Ob die Kampagne erfolgreich sein wird, lässt sich noch nicht sagen. Fakt ist, dass der zu Beginn des Wahlkampfes noch haushohe Vorsprung von Theresa May in den letzten Wochen stark geschrumpft ist. Ob und wie sich die vergangenen Terroranschläge auf die Wahl auswirken, ist jedoch noch ungewiss. Morgen Abend wissen wir alle mehr.

Daumen drücken für Europa!

Doch egal wie es ausgeht: Es ist ein gutes Zeichen, dass es in Großbritannien nach wie vor viele Menschen gibt, die sich für das „Projekt Europa“ engagieren und einsetzen! Ein Brexit, noch dazu ein „harter“, wäre weder im Interesse von Großbritannien noch im Interesse der EU. Auch Deutschland bildet hier keine Ausnahme. Wir sollten also die Daumen drücken, dass die Pro-Europa-Bewegung in Großbritannien bis morgen noch weitere Unterstützer findet!

Quelle: Tagesschau

Mehr Engagement für Fakten in postfaktischen Zeiten

Wenn ein US-Präsident willkürlich Geschichten über Deutschland und Schweden erfindet oder aber einfach alles, was bei Fox News gesagt wird, für bare Münze nimmt und nachplappert, dann zeigt sich darin nur eine weitere Dimension einer seit längerem bestehenden Entwicklung: Populisten allerorten nehmen sich zunehmend ein Beispiel an Pipi Langstrumpf.

„Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!“

Was bei Pipi Langstrumpf noch sympathisch ist, wird bei erwachsenen Politikern zum Problem: Wo jeder nur noch auf seinen eigenen „alternativen Fakten“ besteht, wird ein gemeinsamer politischer Diskurs unmöglich! Und: Einmal in die Welt gesetzt, bedarf es großer Anstrengungen, die Lügen wieder einzufangen – nirgends sieht man das besser als bei Facebook, Twitter & Co.

Doch zurück zu Trump und dem vermeintlichen Vorfall in Schweden: Der frühere schwedische Außenminister Carl Bildt twittert mit Blick auf Trumps Aussage: „Schweden? Terrorangriff? Was hat er geraucht?“ Das ist lustig, greift jedoch zu kurz. Denn hinter den permanenten Falschaussagen stecken weder Drogen noch Unachtsamkeit – sondern eine bewusste Strategie! Und spätestens nach Trumps Wahlerfolg wissen wir: Diese Strategie kann erfolgreich sein!

Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach: Aufklärung, Bildung, Engagement für Fakten! Jeder ist in der Verantwortung, kritisch zu bleiben und einfachen Antworten auf komplexe Fragen mit gesunder Skepsis zu begegnen. Das ist mühsam – aber nur so geht’s!

© CDU Frankfurt

Engagement kann auch bedeuten, einen Schritt zur Seite zu treten

Überraschung in Frankfurt: Der Kreisvorsitzende und Stadtkämmerer Uwe Becker stellt seine eigenen Ambitionen zurück und erklärte gestern seine Unterstützung für die Oberbürgermeister-Kandidatur der ehemaligen Stadtverordnetenvorsteherin Bernadette Weyland:

„Es kann für mich als Vorsitzendem der Frankfurter CDU nach meiner festen inneren Überzeugung in dieser wichtigen Frage nicht um persönliche Interessen oder Wünsche gehen, sondern darum, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Es geht um die Frage, wer im anstehenden Wahlkampf jene Stimmen mobilisieren kann, die für einen Wahlerfolg notwendig sind und sich auch in der Wahrnehmung der Frankfurterinnen und Frankfurter klar vom heutigen Amtsinhaber abgrenzen kann, damit wir gemeinsam den dringend notwendigen Wechsel an der Spitze unserer Stadt erreichen. Daher werde ich zunächst dem Kreisvorstand und dann auch einem Parteitag die Nominierung von Frau Dr. Bernadette Weyland vorschlagen.“

Für diesen schwierigen Schritt gab es für Becker Lob von allen Seiten. Der Hessische Finanzminister Thomas Schäfer würdigte die Entscheidung Beckers mit folgenden Worten:

„Respekt möchte ich auch Uwe Becker zollen. Es kommt in der Politik nicht allzu oft vor, dass jemand sein eigenes Interesse so zurück stellt, um anderen mit größeren Erfolgsaussichten den Weg nicht nur frei zu machen, sondern dabei auch die volle Unterstützung anzubieten. Chapeau!“

Dem kann man nur zustimmen: Es zeugt von Größe, die eigenen Ambitionen hinten anzustellen und sich stattdessen für Andere stark zu machen! Manchmal bedeutet Engagement eben auch, einen Schritt zurück zu treten…

Protest

Bürgerproteste in Rumänien: Ein Volk kämpft gegen Korruption

Die Proteste halten an: Seit 13 Tagen in Folge versammeln sich jeden Abend zehntausende Rumänen in Bukarest und anderen Städten des Landes, um friedlich gegen ihre Regierung zu protestieren. Auslöser für die Proteste war ein geplanter Erlass der Regierung, mit dem diese die bestehenden Antikorruptionsgesetze lockern wollte. Mittlerweile wurde das Dekret zwar zurückgenommen – besänftigt hat das die Rumänen jedoch nicht. Sie trauen ihrer Regierung nicht mehr und fürchten, dass das Vorhaben durch ein Hintertürchen doch noch umgesetzt werden soll.

„Wir bleiben hier! Verschwinden sollt ihr!“

Rumänien ist das zweitärmste EU-Mitglied, ein Großteil der Menschen lebt in prekären Verhältnissen. Mehr als drei Millionen Rumänen arbeiten im Ausland, weil sie sich und ihre Familien zu Hause nicht ernähren können. Mittlerweile hat sich jedoch eine Gegenbewegung formiert, die sich nicht mit dem Exodus der Jungen zufriedengeben will. Sie fordert von der Regierung eine transparentere Politik und Rechtsstaatlichkeit. Das geplante Dekret zur Lockerung der Antikorruptionsgesetze war schließlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und die andauernden Massenproteste bis heute trägt. Das Motto der Regierungsgegner: „Wir bleiben hier! Verschwinden sollt ihr!“

Die Regierung scheint die Tragweite der Proteste nicht verstanden zu haben. Sie spricht von gelenkten Demonstrationen und verdrehten Tatsachen. Dabei ist das Verlangen der Protestierenden im Grunde ganz einfach: Rechtstaatlichkeit, Transparenz, Anständigkeit. Sie wollen einfach nicht mehr akzeptieren, dass sich eine korrupte Elite immer weiter bereichert, während es den meisten ihrer Landsleute immer schlechter geht.

Die Proteste in Rumänien sind ein gutes Zeichen!

Die protestierenden Rumänen zeigen sich momentan als aufrechte Demokraten: Wenn der Weg über die Institutionen nicht funktioniert, muss der Protest auf die Straße getragen werden. In der ehemaligen DDR gingen die Menschen auf die Straße – und kämpften für ihre Freiheit. Heute gehen die Rumänen auf die Straße – und kämpfen für anständige Gesetze und gegen Korruption. Die Regierung der DDR hat diese Proteste lange unterschätzt und es scheint fast so, als ob die rumänische Regierung diesen Fehler wiederholt… Daumen hoch für die europäischen Freunde in Bukarest für den demokratischen Kampf gegen die Korruption!

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Main Kind e.V. kämpft gegen Kinderarmut in Frankfurt

„Hinschauen, Engagieren, Bürger sein“ – so lautet das Motto von Main Kind e.V., der Frankfurter Initiative gegen Kinderarmut. Der Verein versteht sich als Vermittler zwischen Menschen, die Hilfe brauchen, und Menschen, die helfen wollen. Denn viele Menschen möchten zwar gerne helfen, wissen aber oft nicht, wie sie das konkret machen können.

Hier kommt die Online-Spendenplattform www.main-kind.de ins Spiel: Dort kann man einfach und direkt verschiedene Einrichtungen wie z.B. das Internationale Kinderhaus oder den AWO Kinderladen in Rödelheim unterstützen. Gleichzeitig findet man auf der Plattform aber auch ganz konkrete Projekte, die man mit einer Spende unterstützen kann: Vom Nachhilfeunterricht über eine bessere Essensversorgung in Jugendeinrichtungen bis hin zu finanzierten Ausflügen ins Mathematikum oder den Kauf von Gesellschaftsspielen – auf der Spendenplattform werden die verschiedensten Spendenprojekte vorgestellt.

Das Ziel von Main Kind: Kindern gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Für alle Projekte gilt: Entscheidend ist, dass die Spende Kindern und Jugendlichen dabei hilft, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln. Dieses Ziel unterstützt auch der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann, der als Schirmherr für Main Kind e.V. aktiv ist.

Hinschauen, Engagieren, Bürger sein

Gemeinsam mit der Frankfurt International Alliance (FIA) konnte ich bereits bei der Realisierung verschiedener Projekte für Main Kind mithelfen – in guter Erinnerung geblieben sind mir z.B. die Aktion „#FIAläuft – 42 Km für den guten Zweck“ von FIA-Mitglied Maik Weiss oder auch das „Geschenke verpacken“ vor Weihnachten in Kooperation mit MyZeil.

Das werden nicht die letzten Projekte gewesen sein. Wir alle sind in der Pflicht: Hinschauen, Engagieren, Bürger sein. Frankfurt ist eine Bürgerstadt – diese gute Tradition sollte von uns allen immer wieder neu mit Leben gefüllt werden!

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The Good News!

Auch wenn populistische Politikerinnen und Politiker sowie (einige) Medienleute das Gegenteil behaupten: Die Mehrheit der Menschen ist und bleibt in ihren Einstellungen ausgewogen optimistisch und bewertet die europäischen Werte- und Gesellschaftsordnung nach wie vor positiv.

Im globalen Vergleich geht es uns in den Ländern der Europäischen Union gut. Frieden und Freiheit, genauso wie ein weit verbreiteter Wohlstand sind die Grundlage dafür.

Diejenigen, die am lautesten schreien, die uns täglich erklären wollen, dass alles schlecht sei und die Apokalypse kurz bevor stehe, sind in der Minderheit! Und sie bleiben in der Minderheit – auch, wenn sie noch so laut sind und noch so viele besorgniserregende Nachrichten verbreiten. Auch wenn man – insbesondere im Zuge der permanenten „Online-Beschallung“ –  über diverse mediale Kanäle schnell dazu verleitet wird, den Schwarzmalern Glauben zu schenken: Falsche Meldungen werden darüber nicht richtiger.

Schwarzmaler sind in der Minderheit

Umso beruhigender: Die Mehrheit der Menschen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hat eine ausgewogene Haltung, die Schwarzmaler sind in der Minderheit.

Allerdings gilt in vielen Redaktionen nach wie vor der Slogan: „Bad news are good news“. Auf der Suche nach der Sensation, dem Spektakel und der Katastrophe (die sich vermeintlich besser verkauft)  kommt es schnell zu einer einseitigen, weil extrem negativen Berichterstattung.

Good News – die Zukunft der Nachrichten

Anders als die vielen Schwarzmaler will „The Good News App“ des Frankfurter Unternehmers Mario von Kelterborn ganz bewusst die positive Energie von Nachrichten nutzen. Denn jeden Tag geschieht in der Welt viel Gutes, Motivierendes und Wunderbares – in der Flut der schlechten Nachrichten gehen diese Geschichten jedoch oft verloren. Die kostenlose Nachrichten-App, die auf einem ehrenamtlichen und gemeinnützigen Projekt basiert, liefert deshalb täglich ausschließlich positive Nachrichten auf das Smartphone. Kurze Geschichten sollen die Neugier der Menschen wecken, um ihnen einen motivierten Start in den Tag zu ermöglichen.

Dabei geht es der Redaktion keineswegs um Schönfärberei, denn damit wäre – ebenso wie mit der Schwarzmalerei – nichts gewonnen. Stattdessen sollen die positiven Geschichten einen Ausgleich in der öffentlichen Wahrnehmung schaffen und uns auf all das aufmerksam machen, was tatsächlich gut läuft.

Aus meiner Sicht ist das – heute mehr denn je – ein enorm wichtiges Projekt. Schon Ludwig Erhard wusste, dass Wirtschaft zu mindestens 50 % Psychologie ist. Aber das gilt nicht nur für die Wirtschaft:

Die Macht einer „self fulfilling prophecy“ wirkt auch in anderen Bereichen. Denn immer wenn wir schon von vornherein davon ausgehen, dass etwas schief gehen wird, dann werden wir (unbewusst) dafür sorgen, dass es auch schief gehen wird.

Aus Engagement wird Apathie. „The Good News App“ zeigt uns einen anderen Weg und macht deutlich, dass es sehr oft gute Gründe dafür gibt, das Glas auch mal als „halb voll“ zu sehen.

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Roman Herzog – „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“

Immer dann, wenn der Tod eines Politikers parteiübergreifend betrauert wird, kann man sich sicher sein: Die Bundesrepublik hat einen besonderen Menschen und außergewöhnlichen Politiker verloren. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog ist am Dienstag im Alter von 82 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Er war von 1994 bis 1999 Staatsoberhaupt und damit der siebte Präsident der Bundesrepublik Deutschland.

Eine markante Persönlichkeit, ein humorvoller Mensch, ein Mann der klaren Worte – so oder ähnlich wurde Herzog in den letzten Tagen von vielen gewürdigt. Die treffendsten Worte hat vielleicht der aktuelle Bundespräsident Joachim Gauck gefunden: Herzog sei ein Mann gewesen, der „das Miteinander in unserer Gesellschaft geprägt und gestaltet“ habe. Und in der Tat: Mit Roman Herzog hat Deutschland einen großen Kämpfer für das Miteinander verloren.

Denn sein großes Engagement und sein steter Einsatz für das gesellschaftliche Miteinander zeichnete Roman Herzog sein Leben lang aus. Das zeigte sich u.a. sehr deutlich bei seinen Besuchen im Warschauer Ghetto und in Auschwitz, wo er äußerst sensibel die lange unterbelichtete Schuld Deutschlands gegenüber Polen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückte: „Kein Land hatte im Zweiten Weltkrieg vergleichbar hohe Opfer zu beklagen wie Polen“. Das war damals ein immens wichtiger Schritt zur Aussöhnung mit Polen, ein bedeutender Grundstein für das nach wie vor unverzichtbare Miteinander in Europa.

Bis heute unvergessen ist natürlich auch die berühmte „Ruck-Rede“ (hier im Wortlaut) vom 26. April 1997. Die entscheidende Passage lautet: „Durch Deutschland muß ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen, vor allen Dingen von den geistigen, von den Schubläden und Kästchen, in die wir gleich alles legen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen.“ Bürger und Politiker, Unternehmen und Gewerkschaften – nur gemeinsam könne man die notwendigen Veränderungen angehen und den Reformstau beenden. Wieder zeigt sich Herzog als großer Kämpfer für das gesellschaftliche Miteinander, als Verfechter der gemeinsamen Suche nach einer Lösung.

Auch heute sollten wir die Worte Roman Herzogs beherzigen. Denn wir brauchen einen neuen „Ruck durch Deutschland“, der uns alle wachrüttelt und endlich gemeinsam nach Lösungen suchen lässt. Statt uns immer nur zu beschweren, wie schlimm alles sei, sind wir alle gefordert, die notwendigen Veränderungen mitzugestalten. Oder um es mit Roman Herzog zu sagen: „Alle sind angesprochen, alle müssen mitmachen“!

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Weihnachten 2016. Fürchtet Euch nicht. Peace Please.

Auf Inspiration von Erzbischof Koch formuliert der Generalsekretär der CDU Deutschland, Dr. Peter Tauber, einen Tag nach dem schrecklichen Terroranschlage von Berlin, folgende Zeilen:

„Es war Nacht in Berlin. Und auf einmal war da gestern auf dem Breitscheidplatz vor der Gedächtniskirche statt ausgelassener Freude, lautem Lachen, fröhlicher Musik, dem Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein nur noch Tod, Angst, Verzweiflung und unendliche Trauer. Die Menschen aber haben miteinander geweint, zueinander gehalten und sich Trost gespendet.

Es ist Nacht in Aleppo und an so vielen anderen Orten. Und noch immer ist dort Sterben, Angst, Hass und Verzweiflung. Wir sehen die Bilder, sind fassungslos und können doch nichts tun. Die Welt schaut zu. Kinder, Frauen und Männer haben dort nichts außer der Hoffnung, dass die Nacht vorübergeht, aber sie ist noch nicht vergangen.

Es war Nacht in Bethlehem. Und da war dieses Kind in der Krippe, dessen Familie sich nach der Geburt aufmachte, um nach Ägypten zu fliehen. Und doch kamen aus aller Herren Länder Könige, die Hirten und die Engel, um es zu preisen und anzubeten. Und sie folgten dabei einem Stern. Der Morgenstern, der sie daran erinnerte, dass in der Mitte der Nacht ein neuer Tag beginnt.

Es ist Nacht in Berlin. Und noch immer ist dort Traurigkeit und Verzweiflung, die nicht zu Hass und Wut führen darf, die manche jetzt wieder schamlos predigen. Wir sollten uns in unserer Traurigkeit festhalten und nicht mehr loslassen, so wie uns Jesus Christus nicht loslässt und nie loslassen wird.

Es ist Nacht in Berlin. Und da ist ein Stern. Und in der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag.“

Klar ist: Wir machen weiter. Wir fürchten uns nicht. Basis müssen die Werte der Menschlichkeit – ob in Berlin, in Aleppo oder anderswo.

Vor dem Ausbruch des zweiten Irak-Krieges brachte der Frankfurter Künstler Mike Kuhlmann über eine breit angelegte Kampagne den gleichen Anspruch zum Ausdruck.

Mike formulierte es auf seine Art: „Peace Please“ und wird bis heute nicht müde, diese Forderung zu wiederholen.

Frohe Weihnachten! Peace Please!

Attentat von Berlin

Nach dem Attentat von Berlin

Rechtsstaatliche und moralische Prinzipien einhalten, Ruhe bewahren!

Das ist das Engagement, das nach dem schrecklichen Attentat von Berlin nötig ist.

Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer instrumentalisiert das Attentat von Berlin, um gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung zu machen. Dies zu einem Zeitpunkt, an dem zwar über 500 Hinweise auf einen oder die Täter vorliegen, zu dem aber noch komplett nicht klar ist, wer der oder die Täte sind.
Pietätlos und alles andere als zielführend, was hier stattfindet! Ein Hieb gegen alle, die versuchen, sich auf Grundlage unserer rechtsstattlichen Prinzipien, mit Anstand und Würde mit den schrecklichen Geschehnissen von Berlin auseinanderzusetzen. Und: Leider ist das Niveau eines solchen Vorgehens nicht weit von der Twitter-Parole des Rechtspopulisten Pretzell direkt nach den Anschlägen – „Es sind Merkels Tote“ – entfernt.

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25. Todestag von Freddie Mercury

25. Todestag von Freddie Mercury

Don’t Stop Me Now!

November 2016: 25. Todestag von Freddie Mercury.
Das Lied von Freddie, das neben Boheimian Rhapsody wohl am ehesten für sein Leben steht: Don’t Stop Me Now.
Von Mercury stammen sowohl der Text wie auch die Musik von Don’t Stop Me Now.

Für alle, die aktiv sind, sich engagieren und für „ihre gute Sache kämpfen“ ist Don’t Stop Me Now die perfekte Begleitmusik!
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Bettina Wiesmann

Bettina Wiesmann wird als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis aufgestellt

Ein Sieg der innerparteilichen Demokratie!
Michel’sche Gesetz der Oligarchie gebrochen!

Bettina Wiesmann wird von der Frankfurter CDU als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 183 aufgestellt.

In der Frankfurter CDU gab es beim Kreisparteitag am Abend des 14. November eine Überraschung: Überdurchschnittlich stark, nämlich mit 40 Stimmen Vorsprung, sprachen sich die Parteitagsdelegierten der Frankfurter CDU dafür aus, dass Bettina Wiesmann im nächsten Bundestagswahlkampf als Nachfolge für Erika Steinbach antreten wird.

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Frankfurter Altstadt

Welcome: Neue Frankfurter Altstadt!

Danke für das Engagement der Frankfurter Bürger, die diese historischen Wiederbebauung initiiert und letztlich haben Realität werden lassen!

Im Mai 2007 stand das Technische Rathaus noch in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Dom. Aber: Es war entschieden, dass dieses Gebäude, das mit seiner Architektur einst (1971) den Europäischen Architekturpreis gewann, abgerissen werden wird. Zu dieser Zeit stand auch schon fest, wie das Dom-Römer-Areal dann bebaut werden sollte. Es war unter anderem ein Hotel geplant, alles in allem schwebte den Stadtplanern eine moderne Bebauung vor.

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Spendenaktion: FIA läuft und hilft

FIA Spendenaktion: Laufen für Kinder in Frankfurt!

Das Wort Unternehmer kommt von „unternehmen“.

Die FIA Spendenaktion: Laufen für Kinder in Frankfurt! – Maik Weiss, Unternehmer, Partner des genossenschaftlich organisierten B2B-Netzwerks FIA Frankfurt International Alliance startet beim Frankfurt Marathon einen Spendenlauf für die Organisation MainKind e.V. und unterstützt damit hilfsbedürftige Kinder In Frankfurt

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Fanmeile Berlin

Sommermärchen von vor 10 Jahren ist zu Ende

Heute stecken wir offensichtlich mitten im Gruselmärchen.

10 Jahre nach dem internationalen Fest der Fußball-Weltmeisterschaft zeigt sich in Deutschland die Fratze des radikalen, intoleranten und fremdenfeindlichen Deutschen. Damals, beim „Sommermärchen“ schaute die Welt begeistert auf Deutschland, auf seine Weltoffenheit und Toleranz. Viele, die (noch) ein anderes Bild von Deutschland hatten, rieben sich die Augen und fühlten sich dann aber über die positive Stimmung, von den Deutschen ausging, mitgenommen. Es schien, als sei das Bild des radikalen und intoleranten Deutschen endgültig überwunden. Weiterlesen

Engagement Altersversorgung

Mehr Engagement in die private und betriebliche Altersversorgung!

Kinder, die heute geboren werden, haben die realistische Chance, über 100 zu werden. Das Renten- und Altersvorsorgesystem stammt jedoch strukturell zu großen Teilen noch aus der Zeit als Bismarck die Rentenversicherung einführte. Das war 1891 – die Lebenserwartung lag damals allerdings meistens bei unter 50 Jahren. Die meisten kamen also gar nicht in den „Genuss“ der Altersversorgung.

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Familie mit Migrationshintergrund

Aufschreien. Jetzt!

Seit einigen Monaten nistest sich eine Partei in den politischen Alltag ein und spricht Dinge aus, die das demokratisch-freiheitliche Selbstverständnis der Bundesrepublik eigentlich erschüttern lassen müssen.

 

Da ist z.B. die Rede davon, dass der Begriff „völkisch“ wieder positiv besetzt werden solle. Es müsste also der Duden umgeschrieben werden.

Hier steht zum Begriff völkisch:
1. (nationalsozialistisch) (in der rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus) ein Volk als vermeintliche Rasse betreffend; zum Volk als vermeintliche Rasse gehörend
2. (veraltet) national

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Helmut Sinn

Helmut Sinn – unternehmerisches Engagement der Extraklasse!

Helmut Sinn beschreibt an seinem 100. Geburtstag, wie er nach wie vor für sein unternehmerisches Engagement brennt.

Mit über 82 war Helmut Sinn bei der Bank und beantragte einen Kredit für eine neue Unternehmensgründung. Er verstand nicht, warum es Probleme bei der Kreditvergabe gab und warum man sein Alter in diesem Zusammenhang thematisierte.

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Kerry Reddington

Kerry Reddington – Engagement für ein lebenswertes Mainufer

Kerry Reddington zeigt auf, was man im Kleinen mit bürgerschaftlichen Engagement erreichen kann.

Als der US-Amerikaner und Bürger Frankfurts aufzog und uns zeigte, was man im Kleinen mit eigenem bürgerschaftlichen Engagement erreichen kann.

Den Sommer über stinkt es am Mainufer. Der Grund? Viele Menschen haben natürliche Bedürfnisse, aber leider gibt es keine öffentlichen Toiletten am Mainufer.
Der US-Amerikaner und Bürger Frankfurts Kerry Reddington setzte sich also bei der Stadt für das Aufstellen von Toiletten ein. Ja, das sei ein wichtiges Anliegen, da müsste man sich einmal darum kümmern. Dann aber wohl erst im nächsten Jahr…

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Angela Merkel

Wir schaffen das – klares Commitment der Kanzlerin

Wir schaffen das – oder besser: „Wenn nicht wir, wer soll es denn bitte sonst schaffen?“

Die Bundeskanzlerin hat Ende August 2015 ein klares Commitment abgegeben: „Wir schaffen das!“. Bedeutet: Ja, wir werden es schaffen, den Menschen in Not, die in Deutschland Asyl suchen, zu helfen. In den USA würde man sagen, „Yes, we can“. Diese positive Einschätzung, die Dinge anzupacken, ist vielen Deutschen fremd. Hierzulande spricht man lieber erst einmal von den vielen Risiken und von alldem, was dagegen spricht. Weiterlesen

Mobile Toilette Frankfurt

Es stinkt! Da müsste man mal was machen…

Kerry Reddington im Einsatz für ein lebenswertes Frankfurt.

Am Mainufer in Frankfurt gibt es alles: Viele Menschen, schöne Grünflächen, eine schöne Uferpromenade – nur eben keine Toiletten. Deshalb stinkt es dort auch… Weitere Details muss man nicht erwähnen. Jemand, der (mal wieder) nicht nur redet, sondern die Dinge anpackt und etwas macht: Kerry Reddington.

Aber: So einfach ist das nicht. Die Stadt wird sich erst in 2017 mit der Frage beschäftigen, ob man hier etwas machen möchte. Kerry dauert das zu lange: Er rief  bei der Firma ToiToi an und, siehe da: Das Mobil-Toiletten-Unternehmen sagte zu, für vier Monate kostenlos mobile Toiletten aufzustellen. In der Zwischenzeit sammelt Kerry zusammen mit ein paar Mitstreitern Unterschriften und Unterstützer für seine Initiative. Weiterlesen

startups-web

Startups einfach mal machen lassen

Richtige Forderung von Lencke Steiner, Unternehmerin, Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, ehemalige Bundesvorsitzende des BJU und Präsidiumsmitglied von Die Familienunternehmer.

Lencke liegt völlig richtig: Startup-Unternehmer sollten einfach mal loslegen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas „dabei rauskommt“, ist im Zweifel nicht besonders hoch. Aber wenn, dann kann es richtig einschlagen – gibt dafür, dass Startups in den letzten 20 Jahren extrem erfolgreich waren, ja sogar einen Teil der gesamten Wirtschaftsstrukturen komplett verändert haben, zahlreiche Beispiele: Google, SAP, Facebook, Microsoft und und und.

Wenn sich junge Menschen nicht auf eine Beamtenlaufbahn oder für eine klassischen Angestellten-Karriere sondern für den Aufbau eines eigenen Startup-Unternehmens entscheiden, ist dieses Engagement in hohem Maße anzuerkennen!

Nicht fragen „yes but“, sondern „why not“, nicht reden, sondern machen! – das muss die Einstellung sein, so dass unternehmerisches Engagement in Deutschland einen höheren Stellenwert bekommt! Weiterlesen

Thomas Kremer

Networking Frankfurt und Rhein-Main

Ein wichtiger Teil des „Kitts“, der die gesellschaftlichen Strukturen zusammenhält.

Thomas Kremer , „Kümmerer“ für die Beziehungen sowie das Networking Frankfurt und Rhein-Main.

Wirtschaft wird von Menschen gemacht. Dass sich Unternehmer über den Wirtschaftsclub Rhein-Main zusammenschließen, um gemeinsam aktiv zu werden, ist eine wertvoller Bestandteil unserer pluralistischen und freiheitlichen Gesellschaft.

Neuer Präsident des Wirtschaftsclubs Rhein-Main e.V. seit dem 21. Juli 2016  Thomas Kremer, Inhaber der b-k-p Consulting GmbH. Seine Vize-Präsidenten sind Frau Hilke Vogler, Dr. Mark C. Hilgard, Rechtsanwalt und Partner der internationalen Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP, David Knower, Deutschlandchef der Cerberus Beteiligungsgesellschaft und Lothar Pohl, Inhaber Palast Promotion, Event Agentur. Zu den weiteren Präsidialmitgliedern wurden als Vorstand gewählt Frau Hanna Kleber, Inhaberin der PR- und Event-Agentur KPRN, sowie Prof. Dr. Christian Zielke, Technische Hochschule Mittelhessen. Dr. Ernst Gloede, der über 50 Jahre lang Präsident des Wirtschaftsclubs Rhein-Main war, gehört dem Präsidium als Ehrenpräsident an. Weiterlesen

Grundschule Johannisberg

Brücke zwischen der Welt der Kinder und der Erwachsenenwelt

Was ist in der Sonne drin und warum gibt es Streit? KINDER MALEN FRAGEN mit Mike Kuhlmann. Engagement für die Brücke zwischen der Welt der Kinder und der Erwachsenenwelt!

Ungehemmt, unbefangen und gnadenlos ehrlich sind nicht nur die Kinderaugen – begeisternd für uns Erwachsene sind vor allem die Geistesblitze die so manchem Kindermund entweichen. Die Art wie Kinder ihre Fragen formulieren, nein sie formulieren nicht sie fragen einfach darauf los – mit der ehrlichen Hoffnung auf Antworten. Weiterlesen

Graffiti Frankfurt

Bürgerschaftliches Engagement für Frankfurt – und weiter geht’s

Als „unerträglich“ empfand der Frankfurter mit US-Amerikanischem Hintergrund Kerry Reddington, dass er an der Ignatz-Bubis Brücke in Frankfurt den Graffiti-Slogan „Jeder der Deutsche hasst, ist ein Held“ über Monate hinweg sehen musste. Er mobilisierte ein paar seiner Kollegen von der KAV (Kommunale Ausländer-Vertretung und sie entfernten gemeinsam das Graffiti. Weiterlesen

Brexit

Brexit: Aus der Sicht des Psychologen

Der Brexit: Aus der Sicht des Psychologen: Wer regiert uns und was können/sollen wir tun?

BREXIT, der Aufstieg populistischer Parteien, Instabilität politischer Ordnungen: Gerade in Zeiten, wie diesen müssen wir – und zwar jeder für sich – uns einbringen. Denn, so der Psychologe Dr. Uwe Böning: Muss man jetzt an der Demokratie als Staatsform verzweifeln? Natürlich nicht: Man hätte es schon längst tun müssen! Dass wir es nicht getan haben, hat uns allerdings vor einer Depression gerettet! Und die Eliten Europas (nicht nur die Politiker) hat es in jedem Fall vor einer Einsicht bewahrt: dass nämlich die Eliten dabei sind, ihre Völker zu verlieren…
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Nicht reden, machen! Sich engagieren, anpacken.

Kerry Reddington, Frankfurt Unternehmer, Mitglied in der Kommunalen Ausländervertretung und Mitglied im Verein für Bürgerschaftliches Engagement Montagsgesellschaft e.V. lebt diese Einstellung vor. Mit „Hure“ oder „Fuck“ war der Spielplatz im Frankfurter Westend beschmiert. Viele Eltern haben sich daran gestört. Viele haben gesagt, „das müsste mal sauber gemacht werden“. Keiner hat etwas getan…
Kerry Reddington hat ein paar Bekannte zusammengetrommelt und hat die Schmierereien mit Farbe übermalt.
Nach kurzer Zeit war der Spielplatz wieder in Ordnung. Ein schönes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement! Great Job Kerry!

Nicht reden, machen! Sich engagieren, anpacken.

Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)

Angriff auf Tuğçe, Offenbach

Tugce Albayrak – ein Symbol für Zivilcourage

Vor einem Jahr, im Juni 2015, wurde der Angreifer auf Tuğçe Albayrak wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt.
Ein halbes Jahr zuvor hatte er die türkischstämmige Lehramtsstudentin auf dem Parkplatz vor einem Schnellrestaurant in Offenbach am Main niedergeschlagen. Durch den darauf folgenden Sturz erlitt sie schwere Schädel- und Hirnverletzungen. Sie starb ein paar Tage darauf, an ihrem 23. Geburtstag.

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Städel Museum Frankfurt

Städel Museum Frankfurt – Philipp Demandt wird neuer Direktor

 

Johann Friedrich Städel sagte 1815:

„ […] daß dieses von mir gestiftete Städelsche Kunstinstitut der hiesigen Stadt zu einer wahren Zierde gereichen und zugleich deren Bürgerschaft nützlich werden möge.“

Die Grundlage des Städel-Mueums ist das die beispiellose Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen und unzähligen Bürgerinnen und Bürgern! Schön, dass sich Frankfurterinnen und Frankfurter in dieser Form engagieren! Schön, dass es auf Basis dessen möglich ist, Philipp Demandt von der Alten Nationalgalerie in Berlin nach Frankfurt zu holen!