Familie mit Migrationshintergrund

Aufschreien. Jetzt!

Seit einigen Monaten nistest sich eine Partei in den politischen Alltag ein und spricht Dinge aus, die das demokratisch-freiheitliche Selbstverständnis der Bundesrepublik eigentlich erschüttern lassen müssen.

 

Da ist z.B. die Rede davon, dass der Begriff „völkisch“ wieder positiv besetzt werden solle. Es müsste also der Duden umgeschrieben werden.

Hier steht zum Begriff völkisch:
1. (nationalsozialistisch) (in der rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus) ein Volk als vermeintliche Rasse betreffend; zum Volk als vermeintliche Rasse gehörend
2. (veraltet) national

Dann sprechen Vertreter dieser Partei davon,
dass Menschen mit Migrationshintergrund nicht Deutsch seien.
Muslime werden unter Generalverdacht gestellt.
Man wolle dann, wenn man an die Macht komme, endlich „ausmisten“ und „aufräumen“.
Jemanden wie Boateng wolle man nicht als Nachbar haben.
und und und..

Man zuckt zusammen, wenn man diese Formulierungen hört.
Man erschrickt, wenn man sich vergegenwärtigt, was die Ergebnisse dieser Parolen sind: „Trotz eines deutlichen Rückgangs der Flüchtlingszahlen stieg die Zahl der Angriffe auf sie bis Mitte Juni 2016 gegenüber dem Vorjahr erheblich. Bis dahin registrierte das BKA 563 Straftaten, darunter 97 Gewaltdelikte, 51 Brandstiftungen gegen Asylunterkünfte. Zudem wurden Flüchtlinge in 824 Fällen außerhalb von Heimen und Wohnungen angegriffen, etwa an Bushaltestellen und anderen öffentlichen Plätzen, darunter waren 147 Gewaltdelikte und vier Tötungsversuche.“

Quelle: Tagesspiegel | BKA zu Übergriffen auf Flüchtlinge

 

© Bilder: Wikipedia, flickr

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