Joachim Deckarm bei der Montagsgesellschaft

Jo Deckarm und die „78er“ – oder: Über Freundschaft, die auch schwere Schicksalsschläge übersteht

Wir alle reden momentan ständig über „soziale Netzwerke“. Gemeint sind dabei meistens Silicon-Valley-Giganten wie Facebook, Twitter oder Instagram. Die Frage, wie sozial diese Netzwerke tatsächlich sind, wäre wahrscheinlich einen eigenen Blog-Beitrag wert. Was jedoch in der aktuellen Debatte ohne Frage oft vergessen wird, ist der Fakt, dass der Begriff „soziale Netzwerke“ auch vor der Erfindung des Internets schon eine Bedeutung hatte. Denn „soziale Netzwerke“ gibt es wahrscheinlich bereits seit es uns Menschen gibt: Familie, Freunde, soziale Unterstützungssysteme – das sind im besten Sinne des Wortes die eigentlichen „soziale Netzwerke“.

Jo Deckarm – vom „besten Handballer der Welt“ zum Pflegefall

Wie stark und hilfreich solche sozialen Netzwerke sind, zeigt die Geschichte von Joachim „Jo“ Deckarm. Denn für Deckarm veränderte sich am 30. März 1979 (fast) alles. Während eines Europapokalspiels des VfL Gummersbach in Tatabanya stürzte „Jo“ nach einem Zweikampf und schlug mit dem Kopf auf den Betonboden. Er verlor das Bewusstsein und wachte erst nach 131 Tagen aus dem Koma auf. Seither ist der „beste Handballer der Welt“, wie er von seinem Ziehvater und Ex-Bundestrainer Vlado Stenzel bezeichnet wurde, ein Mensch, der ständig Hilfe benötigt.

Von seinem schweren Unfall gezeichnet blieb Deckarm jedoch der Kämpfer, den man auch noch vom Spielfeld kannte. Obwohl er auf den Rollstuhl angewiesen ist, blieb er eine ausgewiesene Frohnatur. Ohne seine Mannschaftskameraden – insbesondere die 78er-Weltmeister – wäre das jedoch sicherlich nicht möglich gewesen.

Die 78er-Weltmeister – Alle für Einen

Denn die alten Mannschaftskameraden von Deckarm – darunter auch Ex-Bundestrainer Heiner Brand – vergaßen ihren besten Mann nicht. Auf vielfältigen Veranstaltungen sammelten sie Geld für den „Jo Deckarm Fonds“ und trafen sich auch darüber hinaus regelmäßig mit Jo. Die 78er präsentierten sich auch abseits des Spielfelds als funktionierende Mannschaft, als soziales Netzwerk. Auch bei einer Veranstaltung der Montagsgesellschaft im Jahr 2015 konnte man sich ein eindrückliches Bild von der nach wie vor engen Freundschaft von Brand und Deckarm machen.

Familie und Freunde – ohne diese Unterstützungssysteme geht es nicht

Die Geschichte von Jo Deckarm und den 78ern macht deutlich, wie wichtig Familie und Freunde sind – nicht nur, aber natürlich im Besonderen auch in „schweren Zeiten“. Man darf nicht vergessen, dass „Engagement“ sich nicht nur in der ehrenamtlichen Arbeit in Parteien, Kirchen oder Sportvereinen zeigt. Engagement für pflegebedürftige Familienmitglieder oder Freunde in Not ist mindestens ebenso wichtig – und sollte auch gesellschaftlich genauso anerkannt sein. Denn: Ohne diese Form der „sozialen Netzwerke“ wäre unsere Gesellschaft sehr viel ärmer!

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Main Kind e.V. kämpft gegen Kinderarmut in Frankfurt

„Hinschauen, Engagieren, Bürger sein“ – so lautet das Motto von Main Kind e.V., der Frankfurter Initiative gegen Kinderarmut. Der Verein versteht sich als Vermittler zwischen Menschen, die Hilfe brauchen, und Menschen, die helfen wollen. Denn viele Menschen möchten zwar gerne helfen, wissen aber oft nicht, wie sie das konkret machen können.

Hier kommt die Online-Spendenplattform www.main-kind.de ins Spiel: Dort kann man einfach und direkt verschiedene Einrichtungen wie z.B. das Internationale Kinderhaus oder den AWO Kinderladen in Rödelheim unterstützen. Gleichzeitig findet man auf der Plattform aber auch ganz konkrete Projekte, die man mit einer Spende unterstützen kann: Vom Nachhilfeunterricht über eine bessere Essensversorgung in Jugendeinrichtungen bis hin zu finanzierten Ausflügen ins Mathematikum oder den Kauf von Gesellschaftsspielen – auf der Spendenplattform werden die verschiedensten Spendenprojekte vorgestellt.

Das Ziel von Main Kind: Kindern gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Für alle Projekte gilt: Entscheidend ist, dass die Spende Kindern und Jugendlichen dabei hilft, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln. Dieses Ziel unterstützt auch der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann, der als Schirmherr für Main Kind e.V. aktiv ist.

Hinschauen, Engagieren, Bürger sein

Gemeinsam mit der Frankfurt International Alliance (FIA) konnte ich bereits bei der Realisierung verschiedener Projekte für Main Kind mithelfen – in guter Erinnerung geblieben sind mir z.B. die Aktion „#FIAläuft – 42 Km für den guten Zweck“ von FIA-Mitglied Maik Weiss oder auch das „Geschenke verpacken“ vor Weihnachten in Kooperation mit MyZeil.

Das werden nicht die letzten Projekte gewesen sein. Wir alle sind in der Pflicht: Hinschauen, Engagieren, Bürger sein. Frankfurt ist eine Bürgerstadt – diese gute Tradition sollte von uns allen immer wieder neu mit Leben gefüllt werden!

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The Good News!

Auch wenn populistische Politikerinnen und Politiker sowie (einige) Medienleute das Gegenteil behaupten: Die Mehrheit der Menschen ist und bleibt in ihren Einstellungen ausgewogen optimistisch und bewertet die europäischen Werte- und Gesellschaftsordnung nach wie vor positiv.

Im globalen Vergleich geht es uns in den Ländern der Europäischen Union gut. Frieden und Freiheit, genauso wie ein weit verbreiteter Wohlstand sind die Grundlage dafür.

Diejenigen, die am lautesten schreien, die uns täglich erklären wollen, dass alles schlecht sei und die Apokalypse kurz bevor stehe, sind in der Minderheit! Und sie bleiben in der Minderheit – auch, wenn sie noch so laut sind und noch so viele besorgniserregende Nachrichten verbreiten. Auch wenn man – insbesondere im Zuge der permanenten „Online-Beschallung“ –  über diverse mediale Kanäle schnell dazu verleitet wird, den Schwarzmalern Glauben zu schenken: Falsche Meldungen werden darüber nicht richtiger.

Schwarzmaler sind in der Minderheit

Umso beruhigender: Die Mehrheit der Menschen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hat eine ausgewogene Haltung, die Schwarzmaler sind in der Minderheit.

Allerdings gilt in vielen Redaktionen nach wie vor der Slogan: „Bad news are good news“. Auf der Suche nach der Sensation, dem Spektakel und der Katastrophe (die sich vermeintlich besser verkauft)  kommt es schnell zu einer einseitigen, weil extrem negativen Berichterstattung.

Good News – die Zukunft der Nachrichten

Anders als die vielen Schwarzmaler will „The Good News App“ des Frankfurter Unternehmers Mario von Kelterborn ganz bewusst die positive Energie von Nachrichten nutzen. Denn jeden Tag geschieht in der Welt viel Gutes, Motivierendes und Wunderbares – in der Flut der schlechten Nachrichten gehen diese Geschichten jedoch oft verloren. Die kostenlose Nachrichten-App, die auf einem ehrenamtlichen und gemeinnützigen Projekt basiert, liefert deshalb täglich ausschließlich positive Nachrichten auf das Smartphone. Kurze Geschichten sollen die Neugier der Menschen wecken, um ihnen einen motivierten Start in den Tag zu ermöglichen.

Dabei geht es der Redaktion keineswegs um Schönfärberei, denn damit wäre – ebenso wie mit der Schwarzmalerei – nichts gewonnen. Stattdessen sollen die positiven Geschichten einen Ausgleich in der öffentlichen Wahrnehmung schaffen und uns auf all das aufmerksam machen, was tatsächlich gut läuft.

Aus meiner Sicht ist das – heute mehr denn je – ein enorm wichtiges Projekt. Schon Ludwig Erhard wusste, dass Wirtschaft zu mindestens 50 % Psychologie ist. Aber das gilt nicht nur für die Wirtschaft:

Die Macht einer „self fulfilling prophecy“ wirkt auch in anderen Bereichen. Denn immer wenn wir schon von vornherein davon ausgehen, dass etwas schief gehen wird, dann werden wir (unbewusst) dafür sorgen, dass es auch schief gehen wird.

Aus Engagement wird Apathie. „The Good News App“ zeigt uns einen anderen Weg und macht deutlich, dass es sehr oft gute Gründe dafür gibt, das Glas auch mal als „halb voll“ zu sehen.

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Weihnachten 2016. Fürchtet Euch nicht. Peace Please.

Auf Inspiration von Erzbischof Koch formuliert der Generalsekretär der CDU Deutschland, Dr. Peter Tauber, einen Tag nach dem schrecklichen Terroranschlage von Berlin, folgende Zeilen:

„Es war Nacht in Berlin. Und auf einmal war da gestern auf dem Breitscheidplatz vor der Gedächtniskirche statt ausgelassener Freude, lautem Lachen, fröhlicher Musik, dem Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein nur noch Tod, Angst, Verzweiflung und unendliche Trauer. Die Menschen aber haben miteinander geweint, zueinander gehalten und sich Trost gespendet.

Es ist Nacht in Aleppo und an so vielen anderen Orten. Und noch immer ist dort Sterben, Angst, Hass und Verzweiflung. Wir sehen die Bilder, sind fassungslos und können doch nichts tun. Die Welt schaut zu. Kinder, Frauen und Männer haben dort nichts außer der Hoffnung, dass die Nacht vorübergeht, aber sie ist noch nicht vergangen.

Es war Nacht in Bethlehem. Und da war dieses Kind in der Krippe, dessen Familie sich nach der Geburt aufmachte, um nach Ägypten zu fliehen. Und doch kamen aus aller Herren Länder Könige, die Hirten und die Engel, um es zu preisen und anzubeten. Und sie folgten dabei einem Stern. Der Morgenstern, der sie daran erinnerte, dass in der Mitte der Nacht ein neuer Tag beginnt.

Es ist Nacht in Berlin. Und noch immer ist dort Traurigkeit und Verzweiflung, die nicht zu Hass und Wut führen darf, die manche jetzt wieder schamlos predigen. Wir sollten uns in unserer Traurigkeit festhalten und nicht mehr loslassen, so wie uns Jesus Christus nicht loslässt und nie loslassen wird.

Es ist Nacht in Berlin. Und da ist ein Stern. Und in der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag.“

Klar ist: Wir machen weiter. Wir fürchten uns nicht. Basis müssen die Werte der Menschlichkeit – ob in Berlin, in Aleppo oder anderswo.

Vor dem Ausbruch des zweiten Irak-Krieges brachte der Frankfurter Künstler Mike Kuhlmann über eine breit angelegte Kampagne den gleichen Anspruch zum Ausdruck.

Mike formulierte es auf seine Art: „Peace Please“ und wird bis heute nicht müde, diese Forderung zu wiederholen.

Frohe Weihnachten! Peace Please!

Attentat von Berlin

Nach dem Attentat von Berlin

Rechtsstaatliche und moralische Prinzipien einhalten, Ruhe bewahren!

Das ist das Engagement, das nach dem schrecklichen Attentat von Berlin nötig ist.

Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer instrumentalisiert das Attentat von Berlin, um gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung zu machen. Dies zu einem Zeitpunkt, an dem zwar über 500 Hinweise auf einen oder die Täter vorliegen, zu dem aber noch komplett nicht klar ist, wer der oder die Täte sind.
Pietätlos und alles andere als zielführend, was hier stattfindet! Ein Hieb gegen alle, die versuchen, sich auf Grundlage unserer rechtsstattlichen Prinzipien, mit Anstand und Würde mit den schrecklichen Geschehnissen von Berlin auseinanderzusetzen. Und: Leider ist das Niveau eines solchen Vorgehens nicht weit von der Twitter-Parole des Rechtspopulisten Pretzell direkt nach den Anschlägen – „Es sind Merkels Tote“ – entfernt.

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Frankfurter Altstadt

Welcome: Neue Frankfurter Altstadt!

Danke für das Engagement der Frankfurter Bürger, die diese historischen Wiederbebauung initiiert und letztlich haben Realität werden lassen!

Im Mai 2007 stand das Technische Rathaus noch in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Dom. Aber: Es war entschieden, dass dieses Gebäude, das mit seiner Architektur einst (1971) den Europäischen Architekturpreis gewann, abgerissen werden wird. Zu dieser Zeit stand auch schon fest, wie das Dom-Römer-Areal dann bebaut werden sollte. Es war unter anderem ein Hotel geplant, alles in allem schwebte den Stadtplanern eine moderne Bebauung vor.

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Spendenaktion: FIA läuft und hilft

FIA Spendenaktion: Laufen für Kinder in Frankfurt!

Das Wort Unternehmer kommt von „unternehmen“.

Die FIA Spendenaktion: Laufen für Kinder in Frankfurt! – Maik Weiss, Unternehmer, Partner des genossenschaftlich organisierten B2B-Netzwerks FIA Frankfurt International Alliance startet beim Frankfurt Marathon einen Spendenlauf für die Organisation MainKind e.V. und unterstützt damit hilfsbedürftige Kinder In Frankfurt

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Fanmeile Berlin

Sommermärchen von vor 10 Jahren ist zu Ende

Heute stecken wir offensichtlich mitten im Gruselmärchen.

10 Jahre nach dem internationalen Fest der Fußball-Weltmeisterschaft zeigt sich in Deutschland die Fratze des radikalen, intoleranten und fremdenfeindlichen Deutschen. Damals, beim „Sommermärchen“ schaute die Welt begeistert auf Deutschland, auf seine Weltoffenheit und Toleranz. Viele, die (noch) ein anderes Bild von Deutschland hatten, rieben sich die Augen und fühlten sich dann aber über die positive Stimmung, von den Deutschen ausging, mitgenommen. Es schien, als sei das Bild des radikalen und intoleranten Deutschen endgültig überwunden. Weiterlesen

Engagement Altersversorgung

Mehr Engagement in die private und betriebliche Altersversorgung!

Kinder, die heute geboren werden, haben die realistische Chance, über 100 zu werden. Das Renten- und Altersvorsorgesystem stammt jedoch strukturell zu großen Teilen noch aus der Zeit als Bismarck die Rentenversicherung einführte. Das war 1891 – die Lebenserwartung lag damals allerdings meistens bei unter 50 Jahren. Die meisten kamen also gar nicht in den „Genuss“ der Altersversorgung.

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Familie mit Migrationshintergrund

Aufschreien. Jetzt!

Seit einigen Monaten nistest sich eine Partei in den politischen Alltag ein und spricht Dinge aus, die das demokratisch-freiheitliche Selbstverständnis der Bundesrepublik eigentlich erschüttern lassen müssen.

 

Da ist z.B. die Rede davon, dass der Begriff „völkisch“ wieder positiv besetzt werden solle. Es müsste also der Duden umgeschrieben werden.

Hier steht zum Begriff völkisch:
1. (nationalsozialistisch) (in der rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus) ein Volk als vermeintliche Rasse betreffend; zum Volk als vermeintliche Rasse gehörend
2. (veraltet) national

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Helmut Sinn

Helmut Sinn – unternehmerisches Engagement der Extraklasse!

Helmut Sinn beschreibt an seinem 100. Geburtstag, wie er nach wie vor für sein unternehmerisches Engagement brennt.

Mit über 82 war Helmut Sinn bei der Bank und beantragte einen Kredit für eine neue Unternehmensgründung. Er verstand nicht, warum es Probleme bei der Kreditvergabe gab und warum man sein Alter in diesem Zusammenhang thematisierte.

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Kerry Reddington

Kerry Reddington – Engagement für ein lebenswertes Mainufer

Kerry Reddington zeigt auf, was man im Kleinen mit bürgerschaftlichen Engagement erreichen kann.

Als der US-Amerikaner und Bürger Frankfurts aufzog und uns zeigte, was man im Kleinen mit eigenem bürgerschaftlichen Engagement erreichen kann.

Den Sommer über stinkt es am Mainufer. Der Grund? Viele Menschen haben natürliche Bedürfnisse, aber leider gibt es keine öffentlichen Toiletten am Mainufer.
Der US-Amerikaner und Bürger Frankfurts Kerry Reddington setzte sich also bei der Stadt für das Aufstellen von Toiletten ein. Ja, das sei ein wichtiges Anliegen, da müsste man sich einmal darum kümmern. Dann aber wohl erst im nächsten Jahr…

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Angela Merkel

Wir schaffen das – klares Commitment der Kanzlerin

Wir schaffen das – oder besser: „Wenn nicht wir, wer soll es denn bitte sonst schaffen?“

Die Bundeskanzlerin hat Ende August 2015 ein klares Commitment abgegeben: „Wir schaffen das!“. Bedeutet: Ja, wir werden es schaffen, den Menschen in Not, die in Deutschland Asyl suchen, zu helfen. In den USA würde man sagen, „Yes, we can“. Diese positive Einschätzung, die Dinge anzupacken, ist vielen Deutschen fremd. Hierzulande spricht man lieber erst einmal von den vielen Risiken und von alldem, was dagegen spricht. Weiterlesen

Mobile Toilette Frankfurt

Es stinkt! Da müsste man mal was machen…

Kerry Reddington im Einsatz für ein lebenswertes Frankfurt.

Am Mainufer in Frankfurt gibt es alles: Viele Menschen, schöne Grünflächen, eine schöne Uferpromenade – nur eben keine Toiletten. Deshalb stinkt es dort auch… Weitere Details muss man nicht erwähnen. Jemand, der (mal wieder) nicht nur redet, sondern die Dinge anpackt und etwas macht: Kerry Reddington.

Aber: So einfach ist das nicht. Die Stadt wird sich erst in 2017 mit der Frage beschäftigen, ob man hier etwas machen möchte. Kerry dauert das zu lange: Er rief  bei der Firma ToiToi an und, siehe da: Das Mobil-Toiletten-Unternehmen sagte zu, für vier Monate kostenlos mobile Toiletten aufzustellen. In der Zwischenzeit sammelt Kerry zusammen mit ein paar Mitstreitern Unterschriften und Unterstützer für seine Initiative. Weiterlesen

Thomas Kremer

Networking Frankfurt und Rhein-Main

Ein wichtiger Teil des „Kitts“, der die gesellschaftlichen Strukturen zusammenhält.

Thomas Kremer , „Kümmerer“ für die Beziehungen sowie das Networking Frankfurt und Rhein-Main.

Wirtschaft wird von Menschen gemacht. Dass sich Unternehmer über den Wirtschaftsclub Rhein-Main zusammenschließen, um gemeinsam aktiv zu werden, ist eine wertvoller Bestandteil unserer pluralistischen und freiheitlichen Gesellschaft.

Neuer Präsident des Wirtschaftsclubs Rhein-Main e.V. seit dem 21. Juli 2016  Thomas Kremer, Inhaber der b-k-p Consulting GmbH. Seine Vize-Präsidenten sind Frau Hilke Vogler, Dr. Mark C. Hilgard, Rechtsanwalt und Partner der internationalen Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP, David Knower, Deutschlandchef der Cerberus Beteiligungsgesellschaft und Lothar Pohl, Inhaber Palast Promotion, Event Agentur. Zu den weiteren Präsidialmitgliedern wurden als Vorstand gewählt Frau Hanna Kleber, Inhaberin der PR- und Event-Agentur KPRN, sowie Prof. Dr. Christian Zielke, Technische Hochschule Mittelhessen. Dr. Ernst Gloede, der über 50 Jahre lang Präsident des Wirtschaftsclubs Rhein-Main war, gehört dem Präsidium als Ehrenpräsident an. Weiterlesen

Graffiti Frankfurt

Bürgerschaftliches Engagement für Frankfurt – und weiter geht’s

Als „unerträglich“ empfand der Frankfurter mit US-Amerikanischem Hintergrund Kerry Reddington, dass er an der Ignatz-Bubis Brücke in Frankfurt den Graffiti-Slogan „Jeder der Deutsche hasst, ist ein Held“ über Monate hinweg sehen musste. Er mobilisierte ein paar seiner Kollegen von der KAV (Kommunale Ausländer-Vertretung und sie entfernten gemeinsam das Graffiti. Weiterlesen

Brexit

Brexit: Aus der Sicht des Psychologen

Der Brexit: Aus der Sicht des Psychologen: Wer regiert uns und was können/sollen wir tun?

BREXIT, der Aufstieg populistischer Parteien, Instabilität politischer Ordnungen: Gerade in Zeiten, wie diesen müssen wir – und zwar jeder für sich – uns einbringen. Denn, so der Psychologe Dr. Uwe Böning: Muss man jetzt an der Demokratie als Staatsform verzweifeln? Natürlich nicht: Man hätte es schon längst tun müssen! Dass wir es nicht getan haben, hat uns allerdings vor einer Depression gerettet! Und die Eliten Europas (nicht nur die Politiker) hat es in jedem Fall vor einer Einsicht bewahrt: dass nämlich die Eliten dabei sind, ihre Völker zu verlieren…
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Angriff auf Tuğçe, Offenbach

Tugce Albayrak – ein Symbol für Zivilcourage

Vor einem Jahr, im Juni 2015, wurde der Angreifer auf Tuğçe Albayrak wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt.
Ein halbes Jahr zuvor hatte er die türkischstämmige Lehramtsstudentin auf dem Parkplatz vor einem Schnellrestaurant in Offenbach am Main niedergeschlagen. Durch den darauf folgenden Sturz erlitt sie schwere Schädel- und Hirnverletzungen. Sie starb ein paar Tage darauf, an ihrem 23. Geburtstag.

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Städel Museum Frankfurt

Städel Museum Frankfurt – Philipp Demandt wird neuer Direktor

 

Johann Friedrich Städel sagte 1815:

„ […] daß dieses von mir gestiftete Städelsche Kunstinstitut der hiesigen Stadt zu einer wahren Zierde gereichen und zugleich deren Bürgerschaft nützlich werden möge.“

Die Grundlage des Städel-Mueums ist das die beispiellose Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen und unzähligen Bürgerinnen und Bürgern! Schön, dass sich Frankfurterinnen und Frankfurter in dieser Form engagieren! Schön, dass es auf Basis dessen möglich ist, Philipp Demandt von der Alten Nationalgalerie in Berlin nach Frankfurt zu holen!