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Engagement kann auch bedeuten, einen Schritt zur Seite zu treten

Überraschung in Frankfurt: Der Kreisvorsitzende und Stadtkämmerer Uwe Becker stellt seine eigenen Ambitionen zurück und erklärte gestern seine Unterstützung für die Oberbürgermeister-Kandidatur der ehemaligen Stadtverordnetenvorsteherin Bernadette Weyland:

„Es kann für mich als Vorsitzendem der Frankfurter CDU nach meiner festen inneren Überzeugung in dieser wichtigen Frage nicht um persönliche Interessen oder Wünsche gehen, sondern darum, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Es geht um die Frage, wer im anstehenden Wahlkampf jene Stimmen mobilisieren kann, die für einen Wahlerfolg notwendig sind und sich auch in der Wahrnehmung der Frankfurterinnen und Frankfurter klar vom heutigen Amtsinhaber abgrenzen kann, damit wir gemeinsam den dringend notwendigen Wechsel an der Spitze unserer Stadt erreichen. Daher werde ich zunächst dem Kreisvorstand und dann auch einem Parteitag die Nominierung von Frau Dr. Bernadette Weyland vorschlagen.“

Für diesen schwierigen Schritt gab es für Becker Lob von allen Seiten. Der Hessische Finanzminister Thomas Schäfer würdigte die Entscheidung Beckers mit folgenden Worten:

„Respekt möchte ich auch Uwe Becker zollen. Es kommt in der Politik nicht allzu oft vor, dass jemand sein eigenes Interesse so zurück stellt, um anderen mit größeren Erfolgsaussichten den Weg nicht nur frei zu machen, sondern dabei auch die volle Unterstützung anzubieten. Chapeau!“

Dem kann man nur zustimmen: Es zeugt von Größe, die eigenen Ambitionen hinten anzustellen und sich stattdessen für Andere stark zu machen! Manchmal bedeutet Engagement eben auch, einen Schritt zurück zu treten…

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