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„Anne Frank-Tag“ in Frankfurt: Engagement für eine bessere Welt

„Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern!“

Anne Frank, 26. März 1944

 

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Gestern wäre sie also 88 Jahre alt geworden. Mit einem erstmalig stattfindenden „Anne Frank-Tag“ erinnerte die Stadt Frankfurt gestern an die jüdische Autorin und stellte dabei die mutige Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs ins Zentrum des Gedenkens. Veranstaltungen und Kunstaktionen in der Innenstadt sollten zum Nachdenken über „Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit“ anregen.

In Frankfurt aufgewachsen, wanderte Anne Frank 1934 mit ihrer Familie in die Niederlande aus, um den Nazis nach deren Machtergreifung zu entkommen. Ab 1942 versteckte sich die Familie Frank in dem mittlerweile berühmten Hinterhaus in Amsterdam, wo sie 1944 entdeckt und verhaftet wurde. 1945, kurz vor Kriegsende, wurde Anne Frank im KZ Bergen-Belsen von den Nazis ermordet.

Während ihrer Zeit im Hinterhaus schrieb Anne Frank über den Judenhass im Nationalsozialismus und den Krieg, über Ungerechtigkeit in der Gesellschaft und immer wieder über die Hoffnung, die Welt möge ein besserer Ort werden.

Dieser Wunsch, der sich auch in dem obigen Zitat äußert, muss heute als Mahnung und Aufforderung verstanden werden: Jeder und jede von uns kann und muss sich engagieren: Gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus. Für Menschlichkeit, für den Dialog, für ein friedliches Zusammenleben.

Der Anne Frank-Tag erinnert uns daran: „Nie wieder!“ – das ist und bleibt unsere Verantwortung.

Quelle: Tagesschau

Mehr Engagement für Fakten in postfaktischen Zeiten

Wenn ein US-Präsident willkürlich Geschichten über Deutschland und Schweden erfindet oder aber einfach alles, was bei Fox News gesagt wird, für bare Münze nimmt und nachplappert, dann zeigt sich darin nur eine weitere Dimension einer seit längerem bestehenden Entwicklung: Populisten allerorten nehmen sich zunehmend ein Beispiel an Pipi Langstrumpf.

„Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!“

Was bei Pipi Langstrumpf noch sympathisch ist, wird bei erwachsenen Politikern zum Problem: Wo jeder nur noch auf seinen eigenen „alternativen Fakten“ besteht, wird ein gemeinsamer politischer Diskurs unmöglich! Und: Einmal in die Welt gesetzt, bedarf es großer Anstrengungen, die Lügen wieder einzufangen – nirgends sieht man das besser als bei Facebook, Twitter & Co.

Doch zurück zu Trump und dem vermeintlichen Vorfall in Schweden: Der frühere schwedische Außenminister Carl Bildt twittert mit Blick auf Trumps Aussage: „Schweden? Terrorangriff? Was hat er geraucht?“ Das ist lustig, greift jedoch zu kurz. Denn hinter den permanenten Falschaussagen stecken weder Drogen noch Unachtsamkeit – sondern eine bewusste Strategie! Und spätestens nach Trumps Wahlerfolg wissen wir: Diese Strategie kann erfolgreich sein!

Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach: Aufklärung, Bildung, Engagement für Fakten! Jeder ist in der Verantwortung, kritisch zu bleiben und einfachen Antworten auf komplexe Fragen mit gesunder Skepsis zu begegnen. Das ist mühsam – aber nur so geht’s!

Protest

Bürgerproteste in Rumänien: Ein Volk kämpft gegen Korruption

Die Proteste halten an: Seit 13 Tagen in Folge versammeln sich jeden Abend zehntausende Rumänen in Bukarest und anderen Städten des Landes, um friedlich gegen ihre Regierung zu protestieren. Auslöser für die Proteste war ein geplanter Erlass der Regierung, mit dem diese die bestehenden Antikorruptionsgesetze lockern wollte. Mittlerweile wurde das Dekret zwar zurückgenommen – besänftigt hat das die Rumänen jedoch nicht. Sie trauen ihrer Regierung nicht mehr und fürchten, dass das Vorhaben durch ein Hintertürchen doch noch umgesetzt werden soll.

„Wir bleiben hier! Verschwinden sollt ihr!“

Rumänien ist das zweitärmste EU-Mitglied, ein Großteil der Menschen lebt in prekären Verhältnissen. Mehr als drei Millionen Rumänen arbeiten im Ausland, weil sie sich und ihre Familien zu Hause nicht ernähren können. Mittlerweile hat sich jedoch eine Gegenbewegung formiert, die sich nicht mit dem Exodus der Jungen zufriedengeben will. Sie fordert von der Regierung eine transparentere Politik und Rechtsstaatlichkeit. Das geplante Dekret zur Lockerung der Antikorruptionsgesetze war schließlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und die andauernden Massenproteste bis heute trägt. Das Motto der Regierungsgegner: „Wir bleiben hier! Verschwinden sollt ihr!“

Die Regierung scheint die Tragweite der Proteste nicht verstanden zu haben. Sie spricht von gelenkten Demonstrationen und verdrehten Tatsachen. Dabei ist das Verlangen der Protestierenden im Grunde ganz einfach: Rechtstaatlichkeit, Transparenz, Anständigkeit. Sie wollen einfach nicht mehr akzeptieren, dass sich eine korrupte Elite immer weiter bereichert, während es den meisten ihrer Landsleute immer schlechter geht.

Die Proteste in Rumänien sind ein gutes Zeichen!

Die protestierenden Rumänen zeigen sich momentan als aufrechte Demokraten: Wenn der Weg über die Institutionen nicht funktioniert, muss der Protest auf die Straße getragen werden. In der ehemaligen DDR gingen die Menschen auf die Straße – und kämpften für ihre Freiheit. Heute gehen die Rumänen auf die Straße – und kämpfen für anständige Gesetze und gegen Korruption. Die Regierung der DDR hat diese Proteste lange unterschätzt und es scheint fast so, als ob die rumänische Regierung diesen Fehler wiederholt… Daumen hoch für die europäischen Freunde in Bukarest für den demokratischen Kampf gegen die Korruption!

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Main Kind e.V. kämpft gegen Kinderarmut in Frankfurt

„Hinschauen, Engagieren, Bürger sein“ – so lautet das Motto von Main Kind e.V., der Frankfurter Initiative gegen Kinderarmut. Der Verein versteht sich als Vermittler zwischen Menschen, die Hilfe brauchen, und Menschen, die helfen wollen. Denn viele Menschen möchten zwar gerne helfen, wissen aber oft nicht, wie sie das konkret machen können.

Hier kommt die Online-Spendenplattform www.main-kind.de ins Spiel: Dort kann man einfach und direkt verschiedene Einrichtungen wie z.B. das Internationale Kinderhaus oder den AWO Kinderladen in Rödelheim unterstützen. Gleichzeitig findet man auf der Plattform aber auch ganz konkrete Projekte, die man mit einer Spende unterstützen kann: Vom Nachhilfeunterricht über eine bessere Essensversorgung in Jugendeinrichtungen bis hin zu finanzierten Ausflügen ins Mathematikum oder den Kauf von Gesellschaftsspielen – auf der Spendenplattform werden die verschiedensten Spendenprojekte vorgestellt.

Das Ziel von Main Kind: Kindern gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Für alle Projekte gilt: Entscheidend ist, dass die Spende Kindern und Jugendlichen dabei hilft, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln. Dieses Ziel unterstützt auch der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann, der als Schirmherr für Main Kind e.V. aktiv ist.

Hinschauen, Engagieren, Bürger sein

Gemeinsam mit der Frankfurt International Alliance (FIA) konnte ich bereits bei der Realisierung verschiedener Projekte für Main Kind mithelfen – in guter Erinnerung geblieben sind mir z.B. die Aktion „#FIAläuft – 42 Km für den guten Zweck“ von FIA-Mitglied Maik Weiss oder auch das „Geschenke verpacken“ vor Weihnachten in Kooperation mit MyZeil.

Das werden nicht die letzten Projekte gewesen sein. Wir alle sind in der Pflicht: Hinschauen, Engagieren, Bürger sein. Frankfurt ist eine Bürgerstadt – diese gute Tradition sollte von uns allen immer wieder neu mit Leben gefüllt werden!

Bettina Wiesmann

Bettina Wiesmann wird als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis aufgestellt

Ein Sieg der innerparteilichen Demokratie!
Michel’sche Gesetz der Oligarchie gebrochen!

Bettina Wiesmann wird von der Frankfurter CDU als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 183 aufgestellt.

In der Frankfurter CDU gab es beim Kreisparteitag am Abend des 14. November eine Überraschung: Überdurchschnittlich stark, nämlich mit 40 Stimmen Vorsprung, sprachen sich die Parteitagsdelegierten der Frankfurter CDU dafür aus, dass Bettina Wiesmann im nächsten Bundestagswahlkampf als Nachfolge für Erika Steinbach antreten wird.

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Graffiti Frankfurt

Bürgerschaftliches Engagement für Frankfurt – und weiter geht’s

Als „unerträglich“ empfand der Frankfurter mit US-Amerikanischem Hintergrund Kerry Reddington, dass er an der Ignatz-Bubis Brücke in Frankfurt den Graffiti-Slogan „Jeder der Deutsche hasst, ist ein Held“ über Monate hinweg sehen musste. Er mobilisierte ein paar seiner Kollegen von der KAV (Kommunale Ausländer-Vertretung und sie entfernten gemeinsam das Graffiti. Weiterlesen

Angriff auf Tuğçe, Offenbach

Tugce Albayrak – ein Symbol für Zivilcourage

Vor einem Jahr, im Juni 2015, wurde der Angreifer auf Tuğçe Albayrak wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt.
Ein halbes Jahr zuvor hatte er die türkischstämmige Lehramtsstudentin auf dem Parkplatz vor einem Schnellrestaurant in Offenbach am Main niedergeschlagen. Durch den darauf folgenden Sturz erlitt sie schwere Schädel- und Hirnverletzungen. Sie starb ein paar Tage darauf, an ihrem 23. Geburtstag.

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