Wir schaffen das – klares Commitment der Kanzlerin

Wir schaffen das – oder besser: „Wenn nicht wir, wer soll es denn bitte sonst schaffen?“

Die Bundeskanzlerin hat Ende August 2015 ein klares Commitment abgegeben: „Wir schaffen das!“. Bedeutet: Ja, wir werden es schaffen, den Menschen in Not, die in Deutschland Asyl suchen, zu helfen. In den USA würde man sagen, „Yes, we can“. Diese positive Einschätzung, die Dinge anzupacken, ist vielen Deutschen fremd. Hierzulande spricht man lieber erst einmal von den vielen Risiken und von alldem, was dagegen spricht.

Wir schaffen das – Angela Merkel

© CDU – Angela Merkel

Das „Wir schaffen das“ ist ein deutliches Commitment und eine Aufforderung zu bürgerschaftlichem Engagement.

Hierzu im Folgenden ein paar Zitate aus dem Artikel „Wir schaffen das?“ aus dem Magazin „JETZT“ der Süddeutschen Zeitung, die zum Nachdenken anregen:   

„Wenn man eine Familie aufnimmt, die ihr Kind gerade auf dem Mittelmeer verloren hat“, sagte neulich eine Helferin in der Tagesschau, „oder im Internet nach dem enthaupteten Vater zu suchen, das ist natürlich nicht ohne.“  Dennoch denkt eine Mehrheit der Ehrenamtlichen laut einer Studie der Humboldt-Universität Berlin, dass Deutschland in der „Flüchtlingskrise“ nicht überfordert ist. Dennoch helfen jeden Tag unzählige Menschen.“

(…)

„Wie eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt, ist Deutschland für die Zukunft so gut aufgestellt wie sonst nur Skandinavien und die Schweiz. Die Steuereinnahmen sind in diesem Jahr so gestiegen, dass von Steuersenkungen gesprochen wird. Wirtschaft und Arbeitsmarkt haben profitiert.“

(…)

„Und bei mehr als 500 fremdenfeindlichen Angriffen allein im Jahr 2015 muss man sich heute eher fragen, wer genau das Problem ist: Fremde oder Fremdenfeinde? Die Rechtspopulisten der AfD sind in manchen Landstrichen zur drittstärksten politischen Kraft aufgestiegen. Was haben sie bisher geschafft – außer mehr Hass?“

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